Die Forderungen

Die Forderungen nach einem Verkehrskonzept für Köln-Holweide als pdf-Datei

1. Autobahnanschluss für Bergisch Gladbach

  • Die Planungen für einen eigenen Autobahnanschluss für Bergisch Gladbach über die sogenannte Bahndammtrasse sind beim Landesministerium seit Jahren auf der Prioritätenliste. Leider gibt es noch keine konkreten Pläne oder gar Durchführungen.
  • Dieser Anschluss muss dringend gebaut werden, um Köln-Dellbrück und -Holweide zu entlasten und nicht länger unter der verfehlten Verkehrspolitik der Nachbarstadt leiden zu lassen.
  • Angesichts des hohen Anteils an Schwerlastverkehr aus Bergisch Gladbach wird ein eigener Autobahnanschluss auch von den Firmen in Bergisch Gladbach gefordert.

2. Anbindung an die AS Köln-Mülheim in Köln-Höhenhaus

  • Nördlich von Holweide ist die nächste Auffahrt auf die A3 in Leverkusen. Daher nutzen viele Bewohner aus Leverkusen-Süd, Köln-Höhenhaus und Dünnwald die Auf-/Abfahrt in Holweide.
  • Um die Staus auf der Honschaftsstraße (17.600 KFZ/Tag) und den daraus resultierenden verhinderten Abfluss des Verkehrs auf der BGS in Richtung A3 (25.200 KFZ/Tag) zu vermeiden, soll Köln-Höhenhaus an die bereits vorhandene leistungsfähige Autobahnanschlussstelle Köln-Mülheim Richtung Osten angeschlossen werden.

3. Ausbau des ÖPNV in und nach Köln-Ost und Bergisch Gladbach

  • Gemeindegrenzen-übergreifende Verkehrsplanung
    • Einführung eines Überlappungstarifes oder Gleichstellung des Tarifs Bergisch-Gladbach / Köln, um unnötige PKW-Fahrten nach Köln zu vermeiden (P+R-Anlagen in Bergisch Gladbach nutzen!)
    • Synchronisation der ÖPNV-Fahrpläne von Köln und Bergisch Gladbach
    • Verbesserung der ÖPNV-Versorgung über die Kölner Stadtgrenzen hinaus bis auf Bergisch Gladbacher Stadtgebiet
  • Ausbau des ÖPNV-Netzes
    • Bessere Versorgung der (neuen) P+R-Plätze durch die Linien 3, 4, 18 und S11 sowie durch Pendelbusse aus Bergisch Gladbach, u.a. ganztägige Fahrt der Linie 3 nach Thielenbruch
    • Zügige Realisierung des zweigleisigen Ausbaus der S-Bahn nach Bergisch Gladbach und Erhöhung der Taktzahl
    • Halt des RRX am Bahnhof Mülheim als Knotenpunkt für den Kölner Osten / Bergisch Gladbach
    • Prüfung der Ausbaumöglichkeiten der KVB-Linie 1 ins nördliche und östliche Bergisch Gladbach
  • Ausbau der P+R-Plätze
    • Schaffung eines P+R-Parkplatzes am S-Bahnhof Bergisch Gladbach (Stadtzentrum) auf der Freifläche hinter den Gleisen
    • Schaffung eines P+R-Parkplatzes in Duckterath (Ausbau umgesetzt im Sommer 2014)
    • Aufstockung des völlig überfüllten P+R-Parkhauses im Thielenbruch
    • Schaffung von P+R-Parkplätzen auf Freiflächen an den Haltestellen der Linie 4 „Schlebusch“, „Leuchterstraße“ und „Am Emberg“
    • Aufstellen von ÖPNV-Werbung an den Ortsgrenzen zu Bergisch Gladbach inkl. Anzeigetafeln für freie P+R-Parkplätze und Stauwarnern

4. Ausbau des Radwegenetzes in und nach Köln-Ost und Bergisch Gladbach

  • Sicheres und attraktives Radwegenetz
    • Um eine attraktive Alternative zum PKW zu bieten, muss das Radwegenetz in und zwischen Bergisch Gladbach und Köln ausgebaut werden.
    • Hierzu soll ein Radschnellweg von Bergisch-Gladbach nach Köln-Mülheim und Köln-Deutz geschaffen werden.
    • Vom Radschnellweg sollen Verbindungen zu den ÖPNV-Haltestellen geschaffen werden und dort soll die Möglichkeit bestehen, das Rad sicher abzustellen.
  • Durchgängiger und sicherer Radweg entlang der Bergisch Gladbacher Straße

    • Verlegung der vorhandenen Radwege an die Gehwege durchgängig von Wasserwerk- bis Honschaftsstraße
    • Beidseitig durchgehende Radwege zwischen Johann-Bensberg- und Honschaftsstraße durch Veränderung der Fahrspuren
  • Radweg entlang der Strunde
    • Ziel des Projektes „Entlang der Strunde“ war es, eine durchgängige Rad- und Fußwegeverbindung von Köln-Mülheim bis zur Quelle in Herrenstrunden zu schaffen. In Holweide ist noch Nachbesserungsbedarf.
    • Zwischen dem Krankenhaus Holweide und der Baumwollbleicherei soll im Zuge des Neubauprojektes ein Fuß- und Radweg direkt an der Strunde geschaffen werden.
    • Die sehr enge Schweinheimer Straße (teilweise ohne Bürgersteige) soll auf ganzer Länge Mischverkehrsfläche werden. Derzeit werden Fußgänger und Radfahrer oft durch zu schnell fahrende PKW gefährdet.
    • Von der Maria-Himmelfahrt-Straße zur Burgwiesenstraße soll über die Strunde und die Wiesen an der Isenburg ein Rad- und Fußweg geschaffen werden, der die vorhandene grüne Nord-Süd-Achse von der S-Bahn Station Holweide bis ins südliche Holweide und weiter nach Merheim verlängert. Hinweis: Diese Maßnahme wurde aufgrund des dort geltenden Naturschutzes von der Verwaltung abgelehnt und kann daher nicht weiterverfolgt werde.

5. Verkehrsänderungen innerhalb von Holweide

a) Neue zweite Rechtsabbiegerspur auf der Honschaftsstraße
Der Verkehr von der Honschaftsstraße Richtung Leverkusen soll mit einer neuen zweiten Rechtsabbiegerspur direkt auf die Auffahrt zur A3 geleitet werden. Die vorhandene Rechtsabbiegerspur soll auf die Bergisch Gladbacher Straße Richtung Mülheim bzw. Auffahrt Frankfurt führen.

b) Intelligente Ampelschaltungen auf der Bergisch Gladbacher Straße

  • Bisher muss bei fließendem Verkehr an fast jeder Ampel gehalten werden. Das ständige Abbremsen und Beschleunigen belastet die Umwelt zusätzlich und erzeugt Stau.
    Information von Bezirksbürgermeister Fuchs: Die Ampelschaltung ist abhängig vom Verkehrsrechner Köln-Ost, der veraltet ist und dringend erneuert werden muss.
  • Fußgängerampeln sollen automatisch auf Grün schalten, wenn auf der BGS für den Kfz-Verkehr Rot ist.

c) Tempolimit 30 km/h auf der Bergisch Gladbacher Straße

  • Vor dem Spielplatz und auf der Einkaufsmeile zwischen Maria-Himmelfahrt- und Schwabstraße soll der Verkehr beruhigt werden, um die Sicherheit der Fußgänger zu erhöhen.
  • Auf Höhe der BGS 576 (Optik Krohn) soll ein Geschwindigkeitsmessgerät („Blitzer“) installiert werden.

d) Kreisverkehre auf der Bergisch Gladbacher Straße

  • Es sollen Kreisverkehre an den Kreuzungen Wasserwerk- / Märchen- / Drosselbartstraße, Johann-Bensberg-Straße / BGS, Neufelder / Schnellweider / Andersenstraße und Neufelder Straße / Krankenhaus gebaut werden.
  • Alternative an der Wasserwerkstraße: Auf der BGS soll für Linksabbieger aus der Wasserwerkstraße Richtung Bergisch Gladbach eine Fahrbahnmarkierung weites Einfahren vorschreiben, damit Rechtsabbieger und Geradeausfahrer nicht unnötig blockiert werden und dadurch lange Staus entstehen.

e) Umgestaltung der versetzten Kreuzung Johann-Bensberg-Straße / Buschfeldstraße

  • Der zu Stoßzeiten regelmäßig bis zur Isenburg reichende Rückstau auf der Johann-Bensberg-Straße (JBS) wird u.a. durch die Ampelschaltung auf der BGS verursacht. Wenn die Zubringerampel auf der JBS grün ist, können nur ca. drei Fahrzeuge rechts Richtung Holweide-Zentrum abbiegen, dann stehen sie erneut an einer roten Ampel. Dadurch können pro Grünphase nur wenige Fahrzeuge von der JBS abfließen.
  • Daher soll der provisorisch eingerichtete Parkstreifen zwischen Buschfeldstraße und Spielplatz als zweite Spur Richtung Osten geöffnet werden. Die Linksabbieger aus der Buschfeldstraße sollen auf die linke Spur fahren, die auf der BGS befindlichen Fahrzeugen auf die rechte Spur. Dies macht die Rückstau verursachende Ampel auf der Geradeausspur der BGS überflüssig. Auf Höhe des Spielplatzes sollen die beiden Spuren wieder zusammengeführt werden. Zur Sicherheit sollen die Spuren vor der Einmündung Buschfeldstraße baulich getrennt werden. Denkbar ist eine Fußgängerinsel mit Zebrastreifen, die auch die Fußgängerampel an dieser Stelle ersetzt.
  • Die Busführung von der JBS soll nach links, dann in die Carl-Severing-Straße über die Querstraße zur Buschfeldstraße einrichten werden. Dadurch kann auf der BGS auf die Linksabbieger-Spur in die Buschfeldstraße verzichtet werden.
  • Durch diese Maßnahmen sind nur noch drei Fahrspuren (inkl. jeweiliger Abbiege-Spuren) notwendig und es entsteht Platz für durchgängige Radwege.
  • Diese Maßnahme hat auch einen positiven Effekt für die KVB-Busse auf der JBS.

f) Weitere Fußgängerüberwege auf der Bergisch Gladbacher Straße
Auf Höhe Spielplatz/Seniorenzentrum, Sparkasse und am Fußgängerverbindungsweg Walter-Meckauer-Straße/Siebenschönweg sollen Zebrastreifen mit Querungshilfen als sichere Straßenübergänge entstehen, Ampeln überflüssig machen und den Charakter als Einkaufsmeile stärken.

g) Nutzungsänderung auf der Schweinheimer Straße (Mischverkehrsfläche)
Die sehr enge und dörflich geprägte Schweinheimer Straße (teilweise ohne Bürgersteige) soll auf ganzer Länge Mischverkehrsfläche werden. Die Verkehrsteilnehmer sollen also vollständig gleichberechtigt werden. Dies erhöht die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer, die derzeit oft durch zu schnell fahrende PKW gefährdet werden, senkt die Attraktivität als „Schleichweg“ und unterstützt das Ziel des Projektes „Entlang der Strunde“, eine durchgängige Rad- und Fußwegeverbindung von Mülheim bis zur Quelle in Herrenstrunden zu schaffen.

h) Tempolimit 30 km/h auf Isenburger Kirchweg und Piccoloministraße
Auf dem Isenburger Kirchweg (Schulweg zur Gesamtschule Holweide und zur städtischen Kindertagesstätte) und der Piccoloministraße soll der Verkehr durchgängig auf 30 km/h beruhigt werden, um die Sicherheit der Fußgänger zu erhöhen.

i) Alternative zur Diagonalsperre zwischen Schweinheimer und Iddelsfelder Straße

  • Zwischen Schweinheimer Straße und Iddelsfelder Straße soll statt der Diagonalsperre eine Alternative geschaffen werden, die es ausschließlich Anwohnern der Iddelsfelder, Schweinheimer, Kochwiesen-, Burgwiesen- und Ferdinand-Stücker-Straße ermöglicht, zwischen den gesperrten Gebieten hin und her zu fahren.
  • Dies entlastet von Westen nach Osten die Johann-Bensberg-Straße und BGS und von Osten nach Westen die Neufelder Straße, Schnellweider Straße und BGS. Es werden kilometerlange Umwege vermieden und die Umwelt hierdurch geschont.
  • Der entstehende Mehrverkehr auf der Iddelsfelder Straße sowie der Kochwiesen- und Burgwiesenstraße wird durch die Vermeidung der Umwege über selbige gering gehalten.
  • Das derzeitige Problem der „Geisterfahrer“ in der Einbahnstraße Maria-Himmelfahrt-Straße wird deutlich reduziert, da die Notwendigkeit nicht mehr besteht, über diese auf die BGS abzukürzen.

j) Alternative zur Diagonalsperre zwischen Florentine-Eichler- und Heinz-Kühn-Straße

  • Zwischen Florentine-Eichler-Straße und Heinz-Kühn-Straße soll statt der Durchfahrtssperre ebenfalls eine Alternative geschaffen werden.
  • Dies entlastet von Westen nach Osten die Johann-Bensberg-Straße und die BGS und von Osten nach Westen die Neufelder Straße und die BGS.
  • Der entstehende Mehrverkehr ist angesichts der derzeit geringen Verkehrsbelastung und der enormen Mobilitätsvorteile für die Anwohner als akzeptabel einzustufen.

6. Verkehrskonzept zu den geplanten Bauprojekten

  • Verkehrskonzept notwendig
    Zu den Bauprojekten Ärztehaus (4.500m², 6 Praxen), Altenheim (80 Pflegeplätze), Grabeland Kochwiesenstraße (ca. 52 Wohneinheiten) und Baumwollbleicherei (ca. 180 Wohneinheiten) müssen dringend Verkehrskonzepte vorgelegt werden, bevor die Realisierung erfolgt!
  • Anbindung über Colonia-Allee
    Die Anbindung der neuen Wohnsiedlungen und des Ärztehauses soll über die Colonia-Allee erfolgen, um die Situation auf den vorhandenen ohnehin schon stark belasteten „Dorfstraßen“ nicht weiter zu verschärfen. Auch hier ist die Installation einer Anwohnerschranke denkbar.
  • Heute Barrieren – morgen ungehinderter Verkehr für Anwohner
    Bis zur Realisierung der Umgehungen für Holweide müssen alle Blockaden der Schleichwege in Holweide bestehen bleiben bzw. neue Barrieren errichtet werden, z.B. Trennung der Neubaugebiete im mittleren Bereich wie zwischen Heinz-Kühn- und Florentine-Eichler-Straße.
    Diese Barrieren sind nötig, um vor Durchgangsverkehr zu schützen. Die Verminderung der Wohnqualität der Anwohner durch Mobilitätseinbußen innerhalb Holweides soll kurzfristig durch geeignete Maßnahmen entschärft werden.
    Es muss alles dafür getan werden, dass der Verkehr zukünftig innerhalb Holweide ohne Barrieren, ohne Durchgangsverkehr und ohne Staus fließen kann!

11 Kommentare für “Die Forderungen”

  1. H. A sagt:

    Großes Lob für das Zusammenstellen dieser Ideen!
    Als Anwohner in Köln Höhenhaus teile ich das Leid vieler (Schwache ÖPNV, Stau auf der Berliner Strasse + Honschafts Strasse, Bergisch Gladbacher Strasse).
    Besonders die Idee mit der Autobahnanbindung von Höhenhaus (oder Dünnwald) an die A3 halte ich für eine sehr sehr gute Idee. Zumal alle Voraussetzungen dafür gegeben sind ( Jetzt wo die A3 eine Dauer Baustelle ist, wäre das doch sehr realistisch, zumal auch sehr viel Fläche zur Verfügung steht)
    Gibt es für diese Idee eigentlich schon Pläne, oder kann man diese Idee noch weiter Unterstützen?

    Desweiteren halte ich es für besonders wichtig den Bereich Höhenhaus,Dünnwald, Holweide in Sachen U Bahn und S Bahn zu verbessern. Die Linie 4 ist beispielsweise jeden Tag, besonders morgens und in der Rush Hour überfüllt und fast immer zu spät. Eine S Bahn Haltestelle wäre beispielsweise im Bereich Oderweg möglich, da es dort Platz gibt und Bereits Schienen die genutzt werden ( Ist das evtl. auch eine Idee die hier aufgenommen werden könnte?)

    Der rechtsrheinische Bereich im Kölner Osten ist mit viel Grünfläche bestückt, jedoch fehlen attraktive Wege zum Radeln, Joggen und Spazieren. Auch dieser Punkt ist aufgenommen, super!

    Nochmals großes Lob für die Zusammenstellung. Falls die Ideen zu wenig Gehör bekommen, könnte man das meiner Meinung nach durch soziale Medien weiter pushen.

    • Hallo H. A,

      vielen Dank für das Lob!

      Wir veröffentlichen alle Neuigkeiten auf dieser Seite. Leider gibt es zur Autobahnanbindung Höhenhaus derzeit nichts neues. Sobald wir etwas wissen, steht es dann hier. Das gilt natürlich für alle Punkte.

      Wir veröffentlichen die Neuigkeiten auch immer in der Facebook-Gruppe der Bürgervereinigung Köln-Holweide e.V. – ggf. wollen Sie dieser auch folgen? https://www.facebook.com/BV.Holweide/

      Viele Grüße!

      • H. A sagt:

        Gerne folge ich der Facebook Seite

        Ist es denn möglich die Idee mit der S Bahn Haltestelle noch mittelfristig als Konzept,Idee,Forderung oÄ. aufzunehmen?
        Wie gesagt, die Gleise sind da, befahren werden sie auch (RB 48). Der Platz ist da. Die Vorteile liegen sehr offen auf der Hand
        – Entlastung des Verkehrs im Bereich, Mülheim, Höhenhaus, Holweide
        – Entlastung für das vorhandene ÖPVN
        – Bessere Anbindung
        – Möglichkeit für P+R für Leute aus Bergisch Gladbach
        – Aufwertung des schäl sick durch schnelle Anbindung an Dom/ HBF
        – etc etc etc

        • Hallo H.A,

          bitte entschuldigen Sie, dass ich erst jetzt auf die S-Bahn-Haltestelle eingehe.

          Ich habe mir das gerade auf Google-Maps angesehen. Wenn ich Sie richtig verstehe, schlagen Sie vor, die S-Bahn auf der Strecke der RB 48 langzuführen (wohin genau?) und am Oderweg eine Haltestelle einzurichten. Bislang gibt es die S-Bahn-Haltestelle Stammheim der S6 und Holweide S11 in der näheren Umgebung.

          Für Bergisch Gladbacher wäre eine Haltestelle am Oderweg vermutlich eher nicht so interessant – wer mit der S-Bahn fahren will, kann dies ja gleich mit der S11.

          Wo sehen Sie die genauen Vorteile?

          Im gemeinsamen Verkehrskonzept von Köln und Bergisch Gladbach steht der Ausbau der Linie 4 übrigens drin, siehe http://www.verkehr-holweide.de/?p=492 🙂

    • Charlie sagt:

      Ich kann mich dem Lob zu dem Verkehrskonzept nur anschließen!
      Ich bin Anwohner im Bereich zwischen BGS und Gesamtschule Holweide und bin daher gezwungen über die JBS zur BGS zu fahren. Als pensionierter Mitarbeiter bei Ford, wo ich im weiteren Sinn mit der Materialflussplanung und -umsetzung weltweit im Einsatz war, habe ich mir schon ähnliche Gedanken gemacht, wie Sie sie hier vorgestellt haben bzw. fordern. Das vorrangigste Ziel muss es sein, den Verkehr von und nach Bergisch Gladbach von der BGS „wegzulocken“. Dazu ist es unbedingt erforderlich, dass Bergisch Gladbach einen eigenen BAB-Anschluss erhält, der direkt in das Industriegebiet führt. Es ist wahrscheinlich nicht durchführbar für die BGS ein Durchfahrverbot für LKW einzurichten wegen des Status als Bundesstraße. Aber es sind ja nicht nur die LKW, sondern auch der PKW-Individualverkehr führt zu übermäßigem Verkehrsaufkommen.

      Ein besonderer Knoten ist der Kreuzungsbereich BGS, JBS und die Buschfeldstr.. Als Fachmann kann ich Ihnen bestätigen, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen helfen den Verkehrsfuß zu entzerren. Die Vielzahl der vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen führen mit Sicherheit zu einer Reduzierung der Staus und damit auch der Umweltverschmutzung. Aber am wichtigsten, finde ich, wäre ein Reduzierung des Verkehrsaufkommens insgesamt. Dazu ist der eingangs erwähnte BAB-Anschluß ein absolutes Muss.

  2. Statt hier und da neue Autobahnanschlüsse zu fordern, in der Hoffnung den Stau los zu werden, sollte man man auf einfachste Mittel zurück greifen

    1. Tempokontrollen durch die Polizei
    2. Flaschparken vermiesen durch Ordnunsgamt vor Ort oder owi-Anzeige
    3. Die Bergisch-Gladbacher Str. zwischen J-Bensberg-Str- udn Stadtgrenze durchgängig einheitlich auf 2 spuren belassen

    Der vierspurige Abschnitt im Bereich des Mauspfades verstärkt den Flaschenhals-Effekt. Daher besser die gesamte Straße zweispurig belassen, so dass sich der Stau vereits vor der Stadtgrenze bildet. Dann fangen die Gladbacher vielleicht mal an ihr Mobilitätsverhalten zu ändern.

    Hier und da neue Straßen und Autobahnanschlüssen zu fordern sind fromme Wünsche und helfen uns kurzfristig nicht weiter.

    Wir erreichen als Bürger mehr wenn wir mit spontanen Straßenblockaden Einpendler und Stadtverwaltung auf Trab halten.

    • Vielen Dank für Ihre Ideen!

      Aus unserer Sicht wird nur eine Kombination aus Maßnahmen helfen, da das Problem komplex ist. Deshalb fordern wir nicht nur „hier und da neue Straßen und Autobahnanschlüsse“, sondern ein ganzes Paket inkl. Verbesserungen im
      ÖPNV, im Radwegenetz und Veränderungen in Holweide.

      Wir freuen uns immer über engagierte Mitstreiter!

  3. Hallo AK Veedel der Bürgervereinigung Holweide,
    eine sehr gute Zusammenfassung und Darstellung Eurer Fordrungen.
    Meinerseits wurden dies zur Kenntnis genommen. Bei Interesse Eurerseits, würde ich mir dies auch gerne zusammen mit Euch an ein paar Stellen noch einmal live anschauen.

    Gruß
    Marcel Hövelmann

  4. Hilla sagt:

    Meine Meinung ist, dass es unmöglich ist, dass das „alte“ Bergisch Gladbach noch immer keinen Autobahnanschluss hat. Die Bergisch Gladbacher selbst sind damit nicht glücklich und die Menschen in Köln-Dellbrück und Köln-Holweide sowie auch in Köln-Dünnwald, Köln-Höhenhaus und Köln-Mülheim werden dadurch stark belastet. Das Verkehrsaufkommen auf der Bergisch Gladbacher Straße – ganz besonders in Köln-Holweide ist dadurch oft katastrophal – dort stehe ich am Sonntagmittag im Stau – und auch die Berliner Straße ist dadurch stark belastet.

    Ich finde es eine Zumutung für die Anwohner in Dellbrück, Holweide, Dünnwald, Höhenhaus und Mülheim und auch noch Deutz, dass inzwischen schon jahrzehntelange Diskussionen – zu keiner Lösung geführt haben. Wann wird endlich was getan – wenn alles zusammenbricht, gar nichts mehr geht???

    Ebenfalls empfinde ich es als Einwohner von Köln unangenehm, dass der Park and Ride-Parkplatz an der S-Bahn in Köln-Dellbrück tagsüber zu fast 90 % von Anwohnern aus Bergisch Gladbach belegt ist und ich als Kölner kaum eine Chance habe dort einen Parkplatz zu finden.

    Aus meiner Sicht kann es so einfach nicht weiter gehen.

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