Doch wieder Tempo 30 auf der Schnellweider Straße?

Auf der Schnellweider Straße zwischen der Kirche und Am Bramhof war mal Tempo 30, dann wurde das wieder auf 50 erhöht. Jetzt soll gemäß Beschluss der Bezirksvertretung wieder Tempo 30 kommen – was angesichts der Geschwindigkeitsreduzierung auf der Bergisch Gladbacher Straße und den umliegenden Straßen sowie der Unübersichtlichkeit und Enge auf der Schnellweider Straße auch sinnvoll erscheint.

Außerdem wird weiterhin ein Verkehrskonzept für die Bauprojekte Kochwiesenstraße gefordert – sowohl von uns als auch von der Bezirksvertretung!


Sitzung der Bezirksvertretung Mülheimin der Wahlperiode 2014/2020 am Montag, dem 25.03.2019,17:00 Uhr bis 20:15 Uhr,Bezirksrathaus Mülheim, VHS-Saal, Wiener Platz 2a, 51065 Köln (Quelle: Ratsinformationssystem)

TOP 2.5 Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Tempo 30 Schnellweider Straße in Köln-Holweide (Az.: 02-1600-25/19)0540/2019

Geänderter Beschluss:

Die Bezirksvertretung Mülheim dankt dem Petenten für seine Eingabe, lehnt jedoch die Aufstellung von Tempo-30-Schildern auf der Schnellweider Straße, zwischen Maria Himmelfahrt Straße und der Schnellweider Str. 70, ab.

Die Bezirksvertretung Mülheim dankt dem Petenten für die Eingabe und spricht sich fürdie Aufstellung von Tempo 30 Schildern auf der Schnellweider Straße, zwischen Maria Himmelfahrt Straße und der Schnellweider Straße 70, aus.

Abstimmungsergebnis:

Einstimmig beschlossen bei Gegenstimme von Herr Krüger (CDU-Fraktion).

Stellungnahme der Verwaltung:

Auf die Korrektur der Entscheidung der Tempo-30-Beschilderung auf der Schnellweider Straße, zwischen Maria-Himmelfahrt-Straße und der Schnellweider Str. 70, wurde die Verwaltung durch die Aufsichtsbehörde, die Bezirksregierung Köln, aufmerksam gemacht. Hieran ist die Stadt Köln gebunden.

Die zulässige Regelgeschwindigkeit auf 30 km/h zu reduzieren, muss den strengen Bestimmungen und Vorgaben der gültigen Rechtsvorschriften in der Straßenverkehrs-Ordnung, § 45 Abs. 9 StVO, genügen.

Dies betrifft die Überprüfung, der baulichen und örtlichen Verhältnisse, die Unfalllage und deren Ge-fahrenpotential, die unmittelbar an der Straße gelegenen schützenwerten Einrichtungen.

Die Verwaltungsvorschrift der gültigen Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) zu den Verkehrszeichen (VZ) 274 StVO (Anlage 2 zu § 41 Abs. 2 StVO) erlaubt unter verschiedenen Voraussetzungen und einigen Kriterien die Möglichkeit innerhalb geschlossener Ortschaften die zulässige Geschwindigkeit im unmittelbaren Bereich von an Straßen gelegenen schützenswerten Institutionen wie Kindergärten, -tagesstätten, -krippen, -horten, Schulen, Alten- und Pflegeheimen, oder Krankenhäusern auf 30 km/h zu beschränken.

Diese Überprüfungen erfolgten durch die Bezirksregierung und die Polizei.

Es wurde festgestellt, dass in dem betroffenen Streckenabschnitt aufgrund der örtlichen Verhältnisse keine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko einer Beeinträchtigung erheblich übersteigt. Hinsichtlich etwaiger Unfälle ist der o. g. Bereich unauffällig.

Auf der Schnellweider Straße liegen keine dieser schützenswerten Einrichtungen.

Ob aus Lärmschutzgründen eine Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erfolgen kann/muss ist nur durch eine Lärmberechnung zu ermitteln. Diese wurde zwischenzeitlich in Auftrag gegeben. Danach werden die daraus resultierenden Schritte eingeleitet und der Petent entsprechend informiert.

 

10.2.19 Erneute Offenlage gemäß § 4 a Abs. 3 BauGB Bebauungsplan Nr. 73480/06; Arbeitstitel: Kochwiesenstraße in Köln-Holweide 0587/2019

Die Bezirksvertretung Mülheim nimmt die Mitteilung zur Kenntnis und fordert nach wie vor die Vorlage eines Verkehrskonzeptes.

Kritik an Radschnellweg BGL-Köln

Laut Kölner Stadtanzeiger gibt es Kritik an der geplanten Fahrradroute von Bergisch Gladbach nach Köln:

Eine Machbarkeitsstudie der Städte Köln und Bergisch Gladbach sowie des Rheinisch-Bergischen Kreises für eine schnelle Radwegeverbindung zwischen Bergisch Gladbach und Köln stößt auf Widerstand. Die „Initiative Radschnellweg GL-K“ wirft den Verantwortlichen vor, mit ihrer Planung keine Route für Fahrrad-Pendler, sondern eine für Freizeitradler zu planen – weit weg von Wohngebieten und häufig genutzten Verkehrswegen. Die Räte der Städte und des Kreistags sollen bald über die Umsetzung entscheiden.

Es ist nachvollziehbar, dass die Strecke durch unbeleuchtete (Wald-)Stücke nicht sehr attraktiv ist.

In Holweide bemängeln die Kritiker, dass der Radweg weit entfernt von bewohnten Gebieten über die Colonia-Allee geführt werden soll, statt parallel zur Stadtbahnlinie entlang der Dabringhauser, Iddelfelder und Schweinheimer Straße bis zur Isenburg.

Grundsätzlich ist die Idee, die Strecke direkt „durchs Dorf“ zu führen, sehr schön. Es bleibt aber zu klären, wie auf der sehr schmale Schweinheimer Straße der gewünschte 4 Meter breite Weg darstellbar sein soll.

Ausbau P+R-Platz Duckterath

Wie der Kölner Stadtanzeiger berichtet ist ein Ausbau des P+R-Platzes in Duckterath angedacht:

Der Parkdruck ist an jedem Tag enorm. Trotz mehrerer Erweiterungen in den vergangenen Jahren kann der Park-and-ride-Platz in Duckterath den Ansturm der Pendler nicht bewältigen. Der Parkplatz in Gronau ist der einzige im Stadtgebiet, mit dem Pkw-Bahnpendler ohne Umstieg zum Zug kommen. Die Planung für die Zukunft: 2019 oder 2020 sollen zu den vorhandenen 270 Stellplätzen 100 weitere hinzukommen (ein Beschluss der Politik steht noch aus). Perspektivisch könnte sogar ein Parkdeck entstehen.

Da jedes Auto mehr, das dort abgestellt wird, nicht durch Holweide durchfährt, ist so ein Ausbau begrüßenswert. Wir hoffen also, dass die Bergisch Gladbacher Politiker das Geld für den Ausbau investieren.

Tempo 30 auf der Gladbacher?

Wie wir bereits im November aus der Presse erfahren haben, soll die Bergisch Gladbacher Straße auf der gesamten Länge von Thielenbruch bis Wiener Platz Tempo 30 kriegen. Aus der Bezirksvertretung Mülheim wurde nun eine Anfrage bei der Stadt gestellt, wie das gedacht ist: Tempo 30 ist auf einer Hauptverkehrsstraße normalerweise nicht ohne weiteres möglich (schon gar nicht auf ganzen 7 Kilometern) und im sogenannten 33-Punkte-Plan war die Maßnahme als temporär angekündigt, bis Flüsterasphalt aufgebracht ist. Wir sind gespannt, was die Stadt hierzu antworten wird.


Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim in der Wahlperiode 2014/2020 am Montag, dem 21.01.2019, 17:00 Uhr bis 18:50 Uhr, VHS-Saal, Wiener Platz 2a, 51065 Köln (Quelle: Ratsinformationssystem)

TOP 7.2.2: Anfrage der CDU-Fraktion: Tempo-30 auf der Bergisch Gladbacher Straße

Anfrage zur nächsten Sitzung der Bezirksvertretung: Tempo-30 auf der Bergisch Gladbacher Straße

Mit Datum vom 27.11.2018 hat das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eine Presse-Information herausgegeben, in der die Einrichtung von Tempo-30 auf der Bergisch Gladbacher Straße angekündigt wird. Dabei bezieht sich die Verwaltung auf das so genannte 33-Punkte-Programm vom Mai bzw. Juni 2017 (Verkehrsausschuss).

Zu dieser Ankündigung ergeben sich eine Reihe von Fragen:

1. Nach Kenntnisstand der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Mülheim und nach Aussagen verschiedener Mitglieder im Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Köln soll diese Maßnahme nur temporär gelten, bis ein so genannter „Flüsterasphalt“ auf wesentliche Teile der Bergisch Gladbacher Straße aufgetragen worden ist. Ist diese Auffassung richtig?

2. Immer wenn es darum geht, Tempo-30-Zonen einzurichten, werden wir von der Verwaltung darauf hingewiesen, dass dies nur unter besonders strengen Bedingungen möglich sei, zumindest wenn es sich um Durchgangs- und Hauptverkehrsstraßen handelt, und dies nur möglich sei, wenn beispielsweise schützenswerte Einrichtungen an der Straße liegen. Die Bergisch Gladbacher Straße ist vom Ortseingang Köln bis zum Wiener Platz etwa 7 km lang, wie der ADAC nachgemessen hat. Wie wird die Einrichtung einer Tempo-30-Zone auf dieser Länge gerechtfertigt? Es ist kaum darstellbar, dass auf der gesamten Länge von 7 km überall nur schützenswerte Einrichtungen liegen.

3. Wie beurteilt die Bezirksregierung die Einrichtung auf Tempo-30 bei einer der wichtigsten Hauptverkehrs- und Bundestraßen in Köln?

Holweide auch 2019 Thema im Verkehrsausschuss

Auch im Verkehrsausschuss der Stadt Köln wird Holweide im kommenden Jahr wieder auf der Agenda stehen: Die Verwaltung wurde beauftragt, Ergebnisse zu verkehrlichen Untersuchungen zu präsentieren. Es soll aufgezeigt werden, wie die aktuelle Belastung am Autobahnanschluss gesenkt, wie die neuen Bauvorhaben zum schon vorhandenen Verkehrschaos passen, wie die Planung zum Vollanschluss der Anschlussstelle Mülheim sind und wann es endlich einen vollständigen Radweg auf der Bergisch Gladbacher Straße geben wird. Wir sind gespannt auf die Antworten der Verwaltung!


41. Sitzung des Verkehrsausschusses in der Wahlperiode 2014/2020 am Dienstag, dem 11.12.2018, 16:00 Uhr, Rathaus Spanischer Bau, Theo-Burauen-Saal (Raum-Nr. B 121)

TOP 1.4: Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 29.11.2018 betr. Optimierung Verkehrsinfrastruktur Holweide (Quelle: Ratsinformationssystem)

Beschluss
Die Verwaltung wird beauftragt, mit Bezug auf die bereits vorliegenden verkehrlichen Untersuchungen im Stadtteil Holweide darzustellen,

1. wie die verkehrlichen Belastungen im Anschlussbereich Autobahnanschluss Bergisch-Gladbacher-Straße / A3 / Steiler Straße / Honschaftsstraße gesenkt werden können.

2. wie die zu erwartenden Belastungen der Bergisch-Gladbacher-Straße durch den Verkehrszuwachs aus den neuen Baugebieten Baumwollbleicherei, Hinterlandbebauung Kochwiesenstraße und an der Piccoloministraße minimiert werden können.

3. Wie der Sachstand zur Planung des Vollanschlusses der Anschlussstelle Mülheim ist,

4. wann mit der Herstellung einer durchgehenden Radverkehrsanlage auf der Bergisch-Gladbacher Straße, möglichst auf der Fahrbahn, zu rechnen ist.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Begründung
Die Bergisch-Gladbacher-Straße im Stadtteil Holweide ist eine der am stärksten belasteten Hauptverkehrsstraßen in Köln. Über 35.000 Verkehrsbewegungen ergeben sich auf dieser Ausfallstraße täglich. In der Sitzung des Verkehrsausschusses vom 27.06.2017 „(Ergänzende Maßnahmen zum „Interkommunalen Programm zwischen Köln und Bergisch Gladbach (33-Punkte-Programm)“ zur Senkung des Verkehrsaufkommens für den Stadtbezirk Mülheim; 1017/2017)“ hat der Verkehrsausschuss ein Maßnahmen-Paket verabschiedet, das den Verkehr auf dieser Achse reduzieren soll. Mit dem Antrag sollen nun die größten Problembereiche im Kontext dieses Programmes zeitnah entschärft werden.

Außerdem haben erste verkehrliche Untersuchungen für die aktuell in Planung stehenden weiteren Bauvorhaben Baumwollbleicherei, Hinterlandbebauung Kochwiesenstraße und an der Piccoloministraße gezeigt, dass sich die ohnehin prekäre Verkehrssituation im Bereich Holweide weiter verschärfen wird.

Verwaltungsantworten zu verkehrlichen Einzelmaßnahmen in Holweide

Bereits im April wurden einige Fragen zu verkehrlichen Einzelmaßnahmen an die Stadtverwaltung gestellt. Nun sind endlich die Antworten da – wirklich befriedigend sind sie allerdings nicht: Ein Verkehrskonzept für Holweide liegt weiterhin nicht vor und die Tempo-30-Beschränkung auf der Schnellweider Straße (Schule, Kindergarten) wurde wieder aufgehoben.


Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim in der Wahlperiode 2014/2020 am Montag, dem 10.12.2018, 17:00 Uhr, Bezirksrathaus Mülheim, VHS-Saal, Wiener Platz 2a, 51065 Köln

TOP 7.1.11: Verkehrliche Einzelmaßnahmen und Verkehrskonzept Holweide
hier: Anfrage der CDU-Fraktion aus der Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim am 16.04.2018, TOP 7.2.8 (Quelle: Ratsinformationssystem)

1. Wann ist mit der Vorlage eines Verkehrskonzepts für den Süden des Stadtteils Holweide zu rechnen bzw. wie ist der Bearbeitungsstand?

Antwort der Verwaltung:
Das Gutachten zum Verkehrskonzept liegt noch nicht vollständig vor. Und wird daher erst zu einer späteren Sitzung vorgestellt.

2. Wer hat die Aufstellung einer vollständigen Tempo-30-Beschilderung in der Schnellweider Straße veranlasst und auf welcher Rechtsgrundlage geschah dies?

Antwort der Verwaltung:

Die Aufhebung einer Tempo 30-Beschilderung auf der Schnellweider Straße zwischen Maria-Himmelfahrt-Straße und Am Bramhoff wurde durch das Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung veranlasst. Die Anordnung erfolgte nach § 45 Abs. 9 Straßenverkehrsordnung. Aufgrund einer Überprüfung und Anweisung durch die Bezirksregierung Köln als Aufsichtsbehörde musste die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Schnellweider Straße zwischen Maria-Himmelfahrt-Straße und der Schnellweider Str. 47 und gegenüber bis Schnellweider Str. 70 wieder auf 50 km/h angehoben werden.

3. Wer hat die Aufstellung von Sperrgittern entlang der Südseite der Bergisch Gladbacher Straße, zwischen den Bäumen im Abschnitt zwischen Johann-Bensberg-Straße und Maria-Himmelfahrt-Straße veranlasst und auf welcher Rechtsgrundlage geschah dies?

Antwort der Verwaltung:

Bei der Baumreihe handelt es sich im Rahmen der Nutzung ausschließlich um eine als Grünfläche gewidmete Fläche, die allerdings nicht gegen das widerrechtliche Inanspruchnahme durch Abstellen der Pkw gesichert war. Beim Abstellen der Pkws wurde nicht nur der Boden verdichtet, sowie die Bäume beschädigt, sondern auch die Gehwegplatten beschädigt. Die Instandsetzung, bzw. der Einbau von Sperrgittern erfolgte um weitere Schäden an Bäumen und dem Bürgersteig abzuwenden. Als rechtliche Grundlage gilt die Baumschutzsatzung der Stadt Köln.

4. Wurden Anwohnerbefragungen zu 2) und 3) durchgeführt?

Antwort der Verwaltung:

Es wurden keine Anwohnerbefragungen durchgeführt.

5. Welche Überwachungsmaßnahmen zur Einhaltung der Verkehrsregeln wurden 2016 und 2017 an welchen Gefahrenschwerpunkten durchgeführt und wie lauten die Ergebnisse (festgestellte Verstöße, v.a. Geschwindigkeit, Fahren gegen die Einbahnstraße, Parkverstöße, illegal abgestellte stillgelegte Fahrzeuge usw.)?

Antwort der Verwaltung:
Die Verkehrsüberwachung im Ortsteil Holweide erfolgt im Rahmen der Streife. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Bergisch Gladbacher Straße. Statistische Daten zu den getroffenen Maßnahmen liegen der Polizei nicht vor. Das Amt für öffentliche Ordnung teilt hierzu mit, dass ohne eine konkrete Ortsbestimmung keine Beantwortung erfolgen könne.

Neufelder und Picco sollen Tempo 30 bekommen

Die Bezirksvertretung Mülheim hat beschlossen, dass die Neufelder Straße auf der gesamten Länge Tempo 30 kriegen soll – bisher galt die Begrenzung nur bis zur Heinz-Kühn-Straße. Außerdem soll die Piccoloministraße neue Zebrastreifen und ebenfalls auf ganzer Länge Tempo 30 bekommen.


Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim in der Wahlperiode 2014/2020 am Montag, dem 10.12.2018, 17:00 Uhr, Bezirksrathaus Mülheim,
VHS-Saal, Wiener Platz 2a, 51065 Köln

TOP 8.1.3: Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion: Neufelder Straße: Tempo 30 auf der gesamten Länge (Quelle: Ratsinformationssystem)

Beschluss:
Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30km/h auf der Gesamtlänge der Neufelder Straße bis zum Kreisverkehrsplatz Neufelder Str./Dellbrücker Mauspfad.

Abstimmungsergebnis:
Mehrheitlich beschlossen gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und gegen die Stimme des EMT Herrn Tücks (FDP).

Begründung:
Die Neufelder Str. ist bereits von der Schnellweider Straße bis zur Heinz-Kühn-Straße auf 30 km/h reduziert und beschildert. Auch alle Umgebungsstraßen sind schon mit einbezogen. Von der Heinz-Kühn-Str. bis zum Dellbrücker Mauspfad soll die Geschwindigkeitsbegrenzung fortgeführt werden insbesondere um die Sicherheit zu erhöhen und Lärmbelästigungen zu vermindern. Die Zufahrt zum Krankenhaus dürfte dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt werden, immerhin ist die wichtigste Zufahrt über die Schnellweider Straße bereits jetzt Tempo 30.

TOP 8.1.4: Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion: Piccoloministraße: Erhöhung der Sicherheit von Fußgängern (Quelle: Ratsinformationssystem)

Beschluss:
Die Bezirksvertretung Mülheim beschließt

1) Einführung einer Geschwindigkeit (30km/h) über die gesamte Länge der Piccoloministr.

2) Zebrastreifen an allen Querungshilfen

3) Neueinrichtung eines Zebrastreifens hinter der Einmündung Rodfeldstr./Piccoloministr. Richtung Buschfeldstr.

4) Parkverbot für. ca. 50m mit Zick-Zack-Markierung ab der Einmündung Rodfeldstr./Piccoloministr. auf der linken Seite Richtung Buschfeldstr.

Abstimmungsergebnis:
Mehrheitlich beschlossen gegen die Stimmen der CDU-Fraktion und gegen die Stimme des EMT Herr Merkl (LKR) und bei Enthaltung des EMT Herr Tücks (FDP).

Begründung:
Auf der Piccoloministr. besteht bereits eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf zwei kürzeren Abschnitten. Die Strecke wird als Schleichweg benutzt, teilweise in gefährlicher Geschwindigkeit. Um dieser Tendenz Einhalt zu gebieten und wieder einen ausreichenden Schutz für Fußgängern und insbesondere von Schulkindern zu erreichen, halten wir es für geboten eine einheitliche Geschwindigkeitsreduzierung auf der ganzen Länge einzuführen und durchzusetzen. Zebrastreifen und Parkverbot sollen besonders kritische Stellen unterstützend entschärfen.

Umgestaltung der Kreuzung JBS/BGS beauftragt

Wie bereits mehrfach berichtet, soll die Kreuzung Bergisch Gladbacher / Buschfeld- / Johann-Bensberg-Straße umgestaltet werden. Der Verkehrsausschuss der Stadt Köln hat diese Änderung nun endlich beschlossen und die Verwaltung mit der Umsetzung beauftragt.


40. Sitzung des Verkehrsausschusses, Termin: Dienstag, 13.11.2018, 16:00 Uhr; Ort, Raum: Rathaus Spanischer Bau, Theo-Burauen-Saal (Raum-Nr. B 121) (Quelle: Ratsinformationssystem)

TOP 3.1: Änderung der Verkehrsführung im Knotenpunkt Bergisch Gladbacher Straße/Buschfeldstraße/Johann-Bensberg-Straße

Geänderter Beschluss (entsprechend der Beschlussfassung der BV Mülheim):

Der Verkehrsausschuss stimmt der beigefügten Planung zur Änderung der Verkehrsführung im Knotenpunkt Bergisch Gladbacher Straße/Buschfeldstraße/Johann-Bensberg-Straße zur Verbesserung der verkehrlichen Situation zu und beauftragt die Verwaltung, die Maßnahme mit Gesamtkosten in Höhe von rd. 407.800,00 € umzusetzen.

Nach einem Erfahrungszeitraum von sechs Monaten nach Realisierung der Maßnahmen zur Änderung der Verkehrsführung im Knotenpunkt Bergisch Gladbacher Straße soll die Verwaltung die Auswirkungen auf die Piccoloministraße untersuchen und der Bezirksvertretung hierüber berichten.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

Neue Querungsmöglichkeiten auf der Bergisch Gladbacher Straße?

Unsere Forderung nach weiteren Querungsmöglichkeiten für Fußgänger auf der Bergisch Gladbacher Straße fand nun den Weg in die Bezirksvertretung Mülheim. Es wurde beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, Fußgängerübergänge am Spielplatz / Seniorennetzwerk und am Siebenschönweg zu prüfen.


32. Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim in der Wahlperiode 2014/2020 am Montag, dem 05.11.2018, 17:00 Uhr bis 19:05 Uhr, Bezirksrathaus Mülheim, VHS-Saal, Wiener Platz 2a, 51065 Köln (Quelle: Ratsinformationssystem)

TOP 8.1.3: Gemeinsamer Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion: Querungsmöglichkeiten für Fußgänger auf der Bergisch Galdbacher Straße in Holweide

Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, die Einrichtung von zwei zusätzlichen Querungsmöglichkeiten auf der Bergisch Gladbacher Straße in Holweide zu prüfen, und zwar

a) etwa auf Höhe Haus-Nr. 499

b) auf Höhe Haus-Nr. 736/738 bzw. 725/729 und zwar möglichst in Form einer Mittelinsel (“Fußgängerfurt“) ohne Zebrastreifen, ähnlich dem Übergang auf Höhe der Sparkassenfiliale. Durch diese Maßnahmen wird den Fußgängern eine sicherere Querung ermöglicht, da die Fahrzeuge oftmals im Pulk aus einer der beiden Fahrtrichtungen kommen.

Abstimmungsergebnis: Einstimmig beschlossen.

Begründung:

zu a) An dieser Stelle befindet sich auf der nördlichen Straßenseite das Seniorennetzwerk und auf der südlichen Straßenseite ein großer Kinderspielplatz. Eltern mit kleinen Kindern sowie ältere Menschen können an dieser Stelle die Bergisch Gladbacher Straße nicht gefahrlos überqueren und müssen größere Umwege bis zu den nächsten gesicherten Überwegen machen.

zu b) In Verlängerung des Siebenschönweg führt ein Rad-/Fußweg zur Bergisch-Gladbacher-Straße (zwischen Haus-Nr. 736 und 738 hindurch), der sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite fortsetzt und zwischen Haus-Nr. 725 und 729 hindurch zur Grunerstraße führt. Diese Strecke ist eine günstige Rad- und Fußwegverbindung zwischen Holweide und Höhenhaus, allerdings ist es an dieser Stelle kaum möglich, die Bergisch-Gladbacher-Straße gefahrlos zu überqueren.

Radschnellweg durch Holweide

Der Kölner Stadtanzeiger berichtete über den Radschnellweg von Bergisch Gladbach zum Dom, der durch Holweide führen soll.

Von Köln ins Bergische Land – Initiative stellt Pläne für „Autobahn für Radfahrer“ vor

Auf der Schweinheimer Straße in Holweide sind am Freitagmorgen eine Menge Radfahrer unterwegs. Doch für Helmut Röscheisen und Günter Hermkes könnten es noch viel mehr sein. Wenn die Infrastruktur nur besser wäre. Die beiden Mitglieder der „Initiative Radschnellweg GL-K“ haben zum Pressegespräch an die Parallelstraße zur Bergisch Gladbacher Straße eingeladen, um ihre Pläne für eine Trasse vorzustellen, auf der sich Radfahrer schnell, sicher und komfortabel hin und her bewegen können.

Vier Meter breit und beleuchtet

Vier Meter breit soll die etwa 15 Kilometer lange „Autobahn für Radfahrer“ zwischen der Hohenzollernbrücke und Bergisch Gladbach größtenteils sein. Zudem soll sie asphaltiert und beleuchtet sein sowie Zweirad-Nutzern Vorfahrt vor anderen Fahrzeugen garantieren. Die von der Initiative ausgearbeitete Strecke führt durch Kalk, Buchforst, Buchheim, Holweide bis Bergisch Gladbach-Gronau. Unterm Strich bleibe für den Autoverkehr zwangsläufig weniger Platz im Straßenland: „Wir wollen bewusst den Kampf mit dem Autofahrer aufnehmen“, sagt Röscheisen.

Das wollen eigentlich auch Politik und Verwaltung. Verkehrsplaner aus Köln, Bergisch Gladbach und dem Rheinisch-Bergischen Kreis haben im vergangenen Jahr einen 33-Punkte-Katalog zur Entlastung der stauträchtigen Bergisch Gladbacher Straße vorgelegt. Vorrangiges Ziel ist es, mehr Menschen zum Umstieg auf Bus, Bahn oder Fahrrad zu bewegen.

Doch der Radschnellweg-Initiative geht die Umsetzung nicht schnell genug. Nach wie vor sei die Verwaltung zu autofixiert, es bleibe bislang bei Absichtserklärungen. „Wir tun jetzt das, was eigentlich die Verwaltung tun müsste: die Planung vorantreiben“, so Röscheisen. Auch im Hinblick auf drohende Fahrverbote müsse endlich umgesteuert werden.

Die Initiative, in der unter anderem der ADFC, der BUND, der Verkehrsclub Deutschland und andere Bürgerinitiativen vertreten sind, will für die Politik in Köln und Bergisch Gladbach einen Antrag für eine Grundsatzentscheidung formulieren. Auch ein Finanzierungs-Vorschlag soll vorgelegt werden. Unter anderem könne der 25 Millionen Euro umfassende Fördertopf der Bundesregierung für Radschnellwege angezapft werden. „Wir wollen jetzt Druck machen“, sagt Röscheisen. Von Machbarkeits-Studien, die oft darauf abzielten, überfällige Projekte zu verzögern, werde sich die Initiative nicht vertrösten lassen.

Vor allem Beschilderung nötig

Allzu teuer werde der Radweg nicht, sind sich die Planer sicher. Vor allem neue Beschilderungen und Markierungen seien nötig. Ein Knackpunkt ist allerdings die Kreuzung der Frankfurter Straße in Buchheim. Hier stellt sich die Initiative langfristig ein Brückenbauwerk für Radfahrer vor. Kurzfristig könnte eine Änderung der Ampelschaltung schon sehr hilfreich sein.